Familienbuch Euregio

Max Gottschalk
* 31.10.1889 jd Randerath   
Beruf: Schneidermeister 
[Familienforschung] HJ Paulißen 2017, Max Gottschalk, *31.10.1889 Randerath, Schneidermeister, taubstumm, Sohn von Jacob Gottschalk und Karoline Gochsheimer 
[Spelthahn] Seite 175, Max Gottschalk, *31.10.1889 Randerath, Ehemann von Erna Hammerschlag, Sohn von Jakob Gottschalk und Karoline Hochheimer(!), Schneider, wohnhaft in Linnich, taubstumm, deportiert von Linnich, umgekommen im Osten 
[YadVashem] Max Gottschalk, *31.10.1889 Randerath, Ehemann von Erna Hammerschlag, Sohn von Jakob Gottschalk und Karolina Hochheimer(!), Schneider, wohnhaft in Linnich, umgekommen in Izbica/Lublin, Gedenkblatt eingereicht am 1.8.96 von Alex Salm, Wegberg 
[Gedenkbuch] 2017, Max Gottschalk, *31.10.1889 Randerath, wohnhaft in Linnich, deportiert ab Düsseldorf am 22.4.1942 Izbica, Ghetto, dort umgekommen, für tot erklärt 
Opfer der Shoa
Eltern: Jacob Gottschalk und Karoline Gochsheimer
Link: Foto bei YadVashem: Max Gottschalk
Villa Buth 1941-1942
Erna Hammerschlag
* 11.07.1894 jd Hildesheim   
[Familienforschung] HJ Paulißen 2017, Erna Hammerschlag, *11.07.1894 Hildesheim, taubstumm, Ehefrau von Max Gottschalk, Tochter von Julius Hammerschlag und Erna Meyer (!) 
[Spelthahn] Seite 174, Erna Hammerschlag, *11.07.1894 Hildesheim, Ehefrau von Max Gottschalk, Tochter von Julius Hammerschlag und Emma Meyerstein, wohnhaft in Linnich, Rurdorfer Straße 11, ab 15.3.1939 Brachelner Straße 3, wohl auch nach Kirchberg, für tot erklärt 
[Gedenkbuch] 2017, Erna Gottschalk, geborene Hammerschlag, *11.7.1894 Hildesheim, wohnhaft in Jülich und Linnich, deportiert nach Izbica 
[YadVashem] Erna Hammerschlag, *11.07.1894 Hildesheim, Ehefrau von Max Gottschalk, Tochter von Julius Hammerschlag und Erna Meyer (!), wohnhaft in Linnich, umgekommen in Izbica/Lublin, Gedenkblatt eingereicht am 1.8.96 von Alex Salm, Wegberg 
Opfer der Shoa
Eltern: Julius Hammerschlag und Emma Meyerstein
Link: Foto bei YadVashem: Erna Gottschalk
Villa Buth 1941-1942
  07.02.1924 Hildesheim
[Familienforschung] HJ Paulißen 2017, Max Gottschalk, Schneidermeister, heiratete am 07.02.1924 in Hildesheim Erna Hammerschlag, *11.07.1894 in Hildesheim, Tochter des Kaufmannes Julius Hammerschlag und Erna Meyer (!), beide waren taubstumm. 
1 Kind
Lieselotte Gottschalk
* 08.02.1927 jd Linnich   
[Familienforschung] HJ Paulißen 2017, Lieselotte Gottschalk, *08.02.1927 Linnich, Tochter von Max Gottschalk und Erna Hammerschlag, für tot erklärt am 25.11.1949 d.d. Amtsgericht Jülich 4 1 II, 18-20/48, Todeszeitpunkt 08.05.1945 
[Spelthahn] Seite 175, Lieselotte Gottschalk, *08.02.1927 Linnich, Tochter von Max Gottschalk und Erna Hammerschlag, ab 16.9.1939 wohnhaft in Hildesheim, weiteres Schicksal ungeklärt 
[Geschichtswerkstatt] Lieselotte Gottschalk, *7.2.1927 Linnich, Tochter von Max Gottschalk und Erna Hammerschlag, wohnhaft Linnich, Brachelener Str. 3; 03/1939: Rurdorfer Str. 11; ab 16.09.1939: Hildesheim, Almstraße 14, Anmerkung: Im Adressbuch Hildesheim 1939 ist in der Almstraße (eigentlich Almsstraße) 14 Julius Hammerschlag, ihr Großvater genannt. 
kein Eintrag im [Gedenkbuch] 2017 
[Publikation] Lehrer Hermann Spier, Seite 8, Zwischen Februar und Mai 1940 entstand das Kinder-und Schülerheim am Lappenberg 21 (in Hildesheim), Seite 9 ein Foto auf dem auch Lieselotte Gottschalk zu sehen ist. Sie war also in dem o. g. Schülerheim. Am 31. März 1942 wurde das Schülerheim aufgelöst. Die Kinder führte man mit ihren Eltern oder anderen Familienangehörigen zusammen, um sie von den jeweiligen Wohnorten aus in die Konzentrationslager zu transportieren. [Schagen] Es ist also nicht auszuschließen, dass Lieselotte Gottschalk zurück zu ihren Eltern fuhr, die inzwischen in der Villa Buth interneirt waren. 
Opfer der Shoa

 
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