Familienbuch Euregio

Martha Fanny Coppel
* 24.04.1895 jd Solingen    + Sobibor
[Bramann] Stammtafel, Martha Fanny Coppel, *24.04.1895 Solingen, umgekommen 1942 in Izbica; Tochter von Carl Gustav Coppel und Hedwig Lippmann 
[Gedenkbuch] Martha Coppel, *24.04.1895 Solingen, wohnhaft in Bendorf-Sayn (Heil- und Pflegeanstalt); deportiert am 15.06.1942 ab Koblenz-Köln-Düsseldorf nach Sobibor. 
[Hilgers] Stadt Solingen, Stolperstein in Solingen, Während des Novemberpogroms 1938 wird die Wohnung von Carl Gustav und Hedwig Coppel in Düsseldorf von SA-Männern demoliert. Der Gesundheitszustand der Tochter Martha, in der Familie „Tante Martchen" genannt, hat sich zu diesem Zeitpunkt bereits verschlechtert. Sie wird im Haus der Eltern von einer Pflegerin betreut. Marthas letzter bekannter Aufenthaltsort in Deutschland ist Bendorf-Sayn bei Koblenz. Dort existiert bis 1942 eine „jüdische Heil- und Pflegeanstalt". Bereits seit Herbst 1941 werden die Patienten nach Izbica bei Lublin deportiert. In unmittelbarer Nähe befinden sich die großen Vernichtungslager der Nationalsozialisten. Wahrscheinlich fällt Martha der NS-Tötungsmaschinerie schon 1942 zum Opfer. Nach dem Krieg wird die Verschollene vom Amtsgericht Düsseldorf mit Datum 8. Mai 1945 für tot erklärt. 
Opfer der Shoa
Eltern: Carl Gustav Coppel und Emmy Hedwig Lippmann

 
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