Familienbuch Euregio

Johann Heinrich Cremer
* rk Sistig   
Beruf: Grubenarbeiter 
[Heeg] Bd. 2, S. 55, Johann Heinrich Cremer, aus Sisitg, Grubenarbeiter, Ehemann von Johanna Voos 
[Heeg] Bd. 3, S. 183, Johann Heinrich Cremer, und seine Kinder Anna, Johann und Toni schlugen sich durch, indem sie vorgaben, bombengeschädigte Kölner "Arier" zu sein, die keine Papiere mehr hatten. Dabei half ihnen in kritischen Momenten das Erscheinugsbiild des beinamputierten Toni Cremer, der von den Leuten als Kriegsversehrter angesehen wurde. 
[Heeg] Bd. 3, S. 184, Bildunterschrift zu einem Foto, ca. 1950, Vater Johann Cremer und Überlebende seiner Familie vor St. Audomar (in Frechen) anlässlich der Hochzeit der Tochter Katharina. Seine Kinder Heinrich, der u. a. das Konzentrationslager Auschwitz überlebte, Johann, Anna, und Lisa. Der beinamputierte Toni fehlt auf dem Bild.
Johanna Voos
* 07.08.1891 jd Frechen    + 11.02.1945 Theresienstadt
[Heeg] Bd. 2, S. 55, Johanna Voos, *7.8.1891 Frechen, gestorben 11.2.1945 im Konzentrationslager Theresienstadt, Ehefrau von Johann Heinrich Cremer, wohnhaft in Frechen, Rothkampstraße 14, Frechen, Freiheitsring 51, von ca. 1933 bis 1939, Tochter von Abraham Voos, Lumpenhändler, und Regina Schwarz. Johanna Voos war zum katholischen Glauben übergetreten. 
[Heeg] Bd. 3, S. 183, Die arbeitsunfähige, kranke katholische Geltungsjüdin Johanna Cremer, deren Sohn Albert in Rußland gefallen war, wurde wurde von Lager Müngersdorf dem Krankentransport zugeteilt. Das war gleichsam ihr Todesurteil. Sie wurde ins Konzentrationslager Theresienstadt deportiert und kam dort am 11.2.1945 in der berüchtigten "kleinen Festung" um. Ihrer Familie hatte man weisgemacht, sie käme in ein Altersheim. 
[Gedenkbuch] Johanna Cremer, geborene Voos, *7.8.1851 (!) Frechen, wohnhaft in Frechen, deportiert an einen unbekannten Deportationsort, umgekommen 11.2.1945 
Opfer der Shoa
Eltern: Abraham Voos und Regina Schwarz
  13.08.1910
[Heeg] Bd. 2, S. 55, Heirat am 3.8.1910 zwischen Johann Heinrich Cremer, aus Sisitg, Grubenarbeiter, und Johanna Voos, Tochter von Abraham Voos, Lumpenhändler, und Regina Schwarz 
[Heeg] Bd. 3, S. 183, Die Familie Cremer hatte 10 Kinder. 
10 Kinder
Albert Cremer
* 1912 rk Frechen    + 1942 Selischtsche
Beruf: Soldat, Obergefreiter 
[Heeg] Bd. 2, S. 55, Albert Cremer, *1912, gefallen 1942 bei Selischtsche, Soldat, Obergefreiter der Wehrmacht, Sohn von Johann Heinrich Cremer und Johanna Voos 
Der Ort Selischtsche konnte bislang nicht eindeutig identifiziert werden. Es gibt mehrere verschiedene Ortschaften namens Selishche in Russland. 
Opfer der Kriege
Toni Cremer
* rk Frechen   
[Heeg] Bd. 3, S. 116, Toni Cremer, Annas Bruder, war beinamputiert 
[Heeg] Bd. 3, S. 183, Johann Heinrich Cremer, und seine Kinder Anna, Johann und Toni schlugen sich durch, indem sie vorgaben, bombengeschädigte Kölner "Arier" zu sein, die keine Papiere mehr hatten. Dabei half ihnen in kritischen Momenten das Erscheinugsbiild des beinamputierten Toni Cremer, der von den Leuten als Kriegsversehrter angesehen wurde. 
[Heeg] Bd. 3, S. 184, Bildunterschrift zu einem Foto, ca. 1950, Vater Johann Cremer und Überlebende seiner Familie vor St. Audomar (in Frechen) anlässlich der Hochzeit der Tochter Katharina. Seine Kinder Heinrich, der u. a. das Konzentrationslager Auschwitz überlebte, Johann, Anna, und Lisa. Der beinamputierte Toni fehlt auf dem Bild.
Helene Cremer
* rk Frechen   
[Heeg] Bd. 3, S. 183, Helene Cremer kam als arbeitsfähige Insassin vom Lager Müngersdorf nach Kassel.
Johann Cremer
* rk Frechen   
[Heeg] Bd. 3, S. 183, Johann Heinrich Cremer, und seine Kinder Anna, Johann und Toni schlugen sich durch, indem sie vorgaben, bombengeschädigte Kölner "Arier" zu sein, die keine Papiere mehr hatten. Dabei half ihnen in kritischen Momenten das Erscheinugsbiild des beinamputierten Toni Cremer, der von den Leuten als Kriegsversehrter angesehen wurde. 
[Heeg] Bd. 3, S. 184, Bildunterschrift zu einem Foto, ca. 1950, Vater Johann Cremer und Überlebende seiner Familie vor St. Audomar (in Frechen) anlässlich der Hochzeit der Tochter Katharina. Seine Kinder Heinrich, der u. a. das Konzentrationslager Auschwitz überlebte, Johann, Anna, und Lisa. Der beinamputierte Toni fehlt auf dem Bild.
Maria Cremer
* rk Frechen   
[Heeg] Bd. 3, S. 183, Drei andere der 10 Cremer-Kinder, Maria, Lisa und Hubert, gelang es auch sich in den Endkriegswirren als Bombengeschädgte durchzuschlagen.
Lisa Cremer
* rk Frechen   
[Heeg] Bd. 3, S. 183, Drei andere der 10 Cremer-Kinder, Maria, Lisa und Hubert, gelang es auch sich in den Endkriegswirren als Bombengeschädgte durchzuschlagen. 
[Heeg] Bd. 3, S. 184, Bildunterschrift zu einem Foto, ca. 1950, Vater Johann Cremer und Überlebende seiner Familie vor St. Audomar (in Frechen) anlässlich der Hochzeit der Tochter Katharina. Seine Kinder Heinrich, der u. a. das Konzentrationslager Auschwitz überlebte, Johann, Anna, und Lisa. Der beinamputierte Toni fehlt auf dem Bild.
Hubert Cremer
* rk Frechen   
[Heeg] Bd. 3, S. 183, Drei andere der 10 Cremer-Kinder, Maria, Lisa und Hubert, gelang es auch sich in den Endkriegswirren als Bombengeschädgte durchzuschlagen.
Katharina Cremer
* rk Frechen   
[Heeg] Bd. 3, S. 184, Bildunterschrift zu einem Foto, ca. 1950, Vater Johann Cremer und Überlebende seiner Familie vor St. Audomar (in Frechen) anlässlich der Hochzeit der Tochter Katharina. Seine Kinder Heinrich, der u. a. das Konzentrationslager Auschwitz überlebte, Johann, Anna, und Lisa. Der beinamputierte Toni fehlt auf dem Bild.
Heinrich Cremer
* rk Frechen   
[Heeg] Bd. 3, S. 184, Bildunterschrift zu einem Foto, ca. 1950, Vater Johann Cremer und Überlebende seiner Familie vor St. Audomar (in Frechen) anlässlich der Hochzeit der Tochter Katharina. Seine Kinder Heinrich, der u. a. das Konzentrationslager Auschwitz überlebte, Johann, Anna, und Lisa. Der beinamputierte Toni fehlt auf dem Bild.
Anna Cremer
* Frechen   

 
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