Familienbuch Euregio

Gustav Elkan
* 30.08.1878 jd Setterich    + 28.07.1942 Litzmannstadt
Beruf: Kaufmann 
[VK] [Geburtsurkunde] Siersdorf, Gustav Elkan, *30.8.1878 Setterich, Sohn von Philipp Elkan, Handelsmann, und Josephine Moses 
[Erckens] Bd. 2, S. 115, 223: Am 15.10.1919 gründete Gustav Elkan, *30.8.1878 in Setterich, gemeinsam mit Julius Levy, *8.10.1885 Wickrathberg, in Mönchengladbach die Kleiderfabrik "Elkan&Levy". Gustav Elkan arbeitete zunächst in Duisburg, heiratete am 18.8.1905 in Odenkirchen die von dort stammende Tochter des Kolonialwarenhändlers und Metzgers Joseph Heymannn, Alwine Heymann, *18.2.1877, zog nach Odenkirchen und wohnte dort Freiheitsstraße 84 (heute Burgfreiheit). Seine drei Töchter Else, Hildegard und Grete sind alle zwischen 1905 und 1913 in Odenkirchen geboren. Die Tochter Hildegard war seit 1938 mit dem Dentisten Michael Schnitzler aus Jülich verheiratet, der seine Praxis nach Gladbach verlegt hatte. 
[Gedenkbuch] Gustav Elkan, *30.8.1878 Setterich, wohnhaft in Rheydt und München Gladbach; Deportation am 27.10.1941 ab Düsseldorf nach Litzmannstadt; umgekommen am 28.7.1942 in Litzmannstadt 
[YadVashem] Gustav Elkan, *31.8.1878 Setterich, Sohn von Philipp und Josepha; Kaufmann; Ehemann von Alwine Heimann; wohnhaft in Rheydt; umgekommen 1943 in Litzmannstadt; Gedenkblatt eingereicht von Yokhanan Elkan und Fritz Peretz, Verwandte, Israel, 1956 
[YadVashem] Gustav Elkan, *30.8.1878 Setterich, Sohn von Philipp Elkan und Josephina Moses; Kaufmann; Ehemann von Alwine Heymann; wohnhaft in Rheydt; umgekommen am 28.7.1942 in Lodz; Gedenkblatt eingereicht von Alex Salm, 1997 
Opfer der Shoa
Eltern: Philipp Elkan und Fina Moses
Alwine Heymann
* 18.02.1877 jd Odenkirchen    + 24.10.1940
[Erckens] Bd. 2, S. 115, 223: Gustav Elkan heiratete am 18.8.1905 in Odenkirchen die von dort stammende Tochter des Kolonialwarenhändlers und Metzgers Joseph Heymannn, Alwine Heymann, *18.2.1877. 
[Familienforschung] ancestry.com, 2017, Alwine Heymann, *18.02.1877 Odenkirchen, Ehefrau von Gustav Elkan, Tochter von Jos Heymann und Emma Falkenstein  
[Epidat] Digitale Edition e27-129, 2013 [Grabstein] Jüdischer Friedhof Mönchengladbach-Rheydt: Hier ruht ‏‎Alwine Elkan ‏‎geb. Heymann ‏‎geb. 18.2.1877 gest. 24.10.1940. ‏‎In Andenken an Gustav Elkan ‏‎geb. 30.8.1878 + in Litzmannstadt. ‏‎Hilde Schnitzler geb. Elkan ‏‎geb. 18.11.1906 gest. in Riga
Eltern: Joseph Heymann und Ester Falkenstein
Link: Steinheim-Institut: Grabstein-Epigraph von Alwine Elkan geb. Heymann
  18.08.1905 Odenkirchen
[Erckens] Bd. 2, S. 115, 223, Heirat am 18.08.1905 in Odenkirchen von Gustav Elkan mit Alwine Heymann; seine drei Töchter Else, Hildegard und Grete sind alle zwischen 1905 und 1913 in Odenkirchen geboren. 
3 Kinder
Else Elkan
* 1905 jd Odenkirchen   
[Erckens] Bd. 2, S. 115, 223, Die drei Töchter von Gustav Elkan, nämlich Else, Hildegard und Grete, sind alle zwischen 1905 und 1913 in Odenkirchen geboren. 
[Erckens] Bd. 2, S. 226, Else May geb. Elkan, *1905, hatte die katholische Volksschule in Odenkirchen besucht. 
oo mit NN May
Hildegard Elkan
* 18.11.1906 jd Odenkirchen    + Riga
Hilda Elkan 
[Erckens] Bd. 2, S. 115, 223: Gustav Elkans Tochter Hildegard war seit 1938 mit dem Dentisten Michael Schnitzler aus Jülich verheiratet, der seine Praxis nach Gladbach verlegt hatte. 
[Gedenkbuch] Hildegard Hilda Schnitzler geb. Elkan, *18.11.1906 Odenkirchen, wohnhaft in Rheydt und München Gladbach, deportiert am 11.12.1941 ab Düsseldorf nach Riga 
[YadVashem] Hildegard Schnitzler geb. Elkan, *18.11.1906 Odenkirchen / Rheydt, wohnhaft in Rheydt, umgekommen in Riga, Ehefrau von Michael Schnitzler; Tochter von Gustav Elkan und Alwine Heymann; Gedenkblatt 1997 eingereicht von Alex Salm 
Opfer der Shoa
mit Michael Schnitzler
Grete Elkan
* 1913 jd Odenkirchen   
Beruf: Kindergärtnerin (1933-1936) 
[Erckens] Bd. 2, S. 115, 223, Die drei Töchter von Gustav Elkan, nämlich Else, Hildegard und Grete, sind alle zwischen 1905 und 1913 in Odenkirchen geboren. 
[Erckens] Bd. 2, S. 227, Grete Elkan kam 1927, als ihre Eltern nach Rheydt verzogen, auf das Rheydter Lyzeum und blieb dort bis zur Oberskundareife. Anschließend wurde sie von den Eltern ab Ostern 1930 in das von katholischen Nonnen geleitete Kindergarten- und Hortnerinnen-Seminar nach Gladbach zur Wallstraße geschickt, wo sie am 14.03.1933 ihr Examen bestand.. Im Herbst 1933 nahm Grete Elkan eine Stelle als Kindergärtnerin in Antwerpen an, um dann von 1935 bis 1936 im Israelitischen Kinderheim in Köln, Lützowstraße, zu arbeiten.

 
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