Der Jüdische Friedhof Aachen - Ausstellung Bet Olam
Ausstellung Bet Olam
Geöffnet im September nach Terminvereinbarung* für Gruppen, insbesondere für Schulklassen und Vereine
Geöffnet am Tag des Offenen Denkmals, Sonntag, 14. September 2025, 11 bis 16 Uhr
 
„Bet Olam“, Haus der Ewigkeit – so wird in der hebräischen Sprache ein jüdischer Friedhof bezeichnet. Er ist damit nicht nur eine würdevolle Ruhestätte für die Verstorbenen, sondern auch ein Spiegel jüdischen Lebens; ein Ort, der gleichermaßen in die Vergangenheit und die Zukunft weist.
Auf dem historischen Friedhof an der Lütticher Straße spürt die Ausstellung „Bet Olam“ der Geschichte jüdischen Lebens in Aachen nach. Studierende und Lehrende des Fachgebiets Geschichte und Theorie der Architektur der Fachhochschule Aachen haben unter Leitung von Professorin Anke Fissabre, unterstützt durch Iris Gedig vom „Familienbuch Euregio“, das Projekt konzipiert und entwickelt.
Die Ausstellung präsentiert 25 Schautafeln mit Lebensgeschichten, Informationen zum Friedhof, zu den Gräbern und der Architektur, anschaulich ergänzt durch 3-D-Modelle, historische Zeichnungen und neue Bauaufnahmen. Ziel der Ausstellung ist es, auf die wertvolle Bausubstanz des Friedhofs aufmerksam zu machen und Diskussionen zur zukünftigen Nutzung der Bauten anzustoßen.
 
 ▶ FH Aachen: „Das Haus der Ewigkeit als Spiegel jüdischen Lebens“ von Arnd Gottschalk 
 ▶ Aachener Zeitung: Beeindruckende jüdische Lebensbilder im „Haus der Ewigkeit“ von Rudolf Schroeder  (Bezahlschranke)
 
Eröffnung der Ausstellung „Bet Olam“ am 3.Juli 2025 in der Trauerhalle des Jüdischen Friedhofs Aachen
In der Bildmitte: John Franken aus London bei einer Ansprache; sein Großvater und seine Urgroßeltern sind auf dem Friedhof beigesetzt.
Foto: FH Aachen
*) Terminvereinbarung: TerminBetOlam@hotmail.com
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